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29.02.2007

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 Produktbereich
 Windows XP
 Thema
 PC Tuning
 Kategorie
 Short User Guide
 Hersteller
 Microsoft
 ID
 50-50-Short-30-0001

Einfaches PC Tuning für Windows XP
Vom    30.12.2007

Hier beschreiben wir einen Prozess für das PC Tuning unter Windows XP, der sich stark an die Empfehlungen von Microsoft anlehnt.

Generell sollte man vor Beginn der Arbeiten den PC ‚isolieren‘. Damit ist gemeint, dass die Maschine keinerlei Netzverbindungen mehr hat. Das gilt vor allem, wenn man nicht genau weiss, welche Historie der PC hat.

Gründe:

bulleteine Verbindung in ein LAN kann bei Virenbefall eine Infektion anderer Clients zur Folge haben
bulletje nachdem, welche Programme laufen, kann eine Internet-Verbindung zu ungewollt hoher Systemauslastung führen, ausserdem können aktive Viren weiter Daten übertragen

Das Motto ist, sich erstmal in Quarantäne einen Überblick über den Status zu verschaffen. Sollte man spezielle Programme für das PC Tuning installieren müssen, dann per CD / DVD mit den wichtigsten Utilities.

Schritt 1:

Den PC auf Virenbefall überprüfen, z.B. mittels Microsoft‘s MRT oder einem Freeware Anti-Viren-Programm.
Werden tatsächlich Viren gefunden, dann unbedingt die Namen der Schädlinge notieren. Sollte das System mit einem Virus infiziert sein, der nur durch Komplettinstallation entfernt werden kann, stellt sich automatisch die Frage, ob wertvolle Daten auf dem Computer gespeichert sind, die noch gebraucht werden. Ist dies der Fall, dann bitte die Daten auf CD / DVD sichern, jedoch keine Programme. Nach einer Neuinstallation eines PC sind die nachfolgenden Schritte im PC Tuning nicht mehr sinnvoll.

Schritt 2:

Sichern sie alle lokalen Datenträger, z.B. per Microsoft-Backup-Programm ( NTBackup ).
Aufruf über Start-Menü - Zubehör -> Systemprogramme -> Sicherung

Falls sie eine Windows XP Home Version nutzen, ist NTBackup vermutlich nicht installiert. Das Programm ist jedoch auf der Installations-DVD vorhanden und kann jederzeit nachinstalliert werden.

Bei Recovery-Versionen von XP Home wird das Microsoft-Backup-Programm oft nicht mitgeliegert. Es gibt jedoch vereinzelte Downloads im Internet ( Tipp - Suchmaschine: NTBackup.msi ).

Schritt 3:

Programme, die nicht mehr benötigt werden, sollten deinstalliert werden. Es ist empfohlen, dies per Systemsteuerung zu tun, damit alle aktiven Einträge im System gelöscht werden.
Aufruf über Start-Menü - Systemsteuerung -> Software

Schritt 4:

Bereinigen sie alle lokalen Datenträger.
Aufruf über Start-Menü - Zubehör -> Systemprogramme -> Datenträgerbereinigung

Schritt 5:

Alle lokalen Datenträger sind anschliessend zu defragmentieren.
Aufruf über Start-Menü - Zubehör -> Systemprogramme -> Defragmentierung

Schritt 6:

Sollten auf dem PC Netzwerklaufwerke eingerichtet sein, und diese werden nicht mehr genutzt, dann sollten diese deinstalliert werden.

Dazu Rechtsklick auf den Arbeitsplatz, z.B. im Explorer, und die entsprechende Option des Kontextmenüs auswählen.

Schritt 7:

Entfernen sie alle Programme aus dem Autostart-Modus, die nicht regelmässig benutzt werden. Beispielsweise installieren sich viele Media-Player als Autostart-Programme. Diese könnten jedoch auch rein aus dem Start-Menü heraus aufgerufen werden, benötigen dann aber mehr Zeit für den Start, sobald sie aus der Autostart-Liste gelöscht sind.

Microsoft stellt für diese Konfigurationsänderung das Programm Msconfig zur Verfügung.
Aufruf über Start-Menü - Ausführen -> msconfig ( manuelle Eingabe in das Dialogfeld )

Bitte beachten, dass in der Karteikarte ‚Systemstart‘ alle Programme gelistet sind, die geladen werden. Darunter sind auch Systemprogramme wie der Explorer und diese sollten nicht aus Autostart-Liste entfernt werden.