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Produktbereich
Windows XP
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Thema
PC Tuning
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Kategorie
Short User Guide
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Hersteller
Microsoft
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ID
50-50-Short-30-0001
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Einfaches PC Tuning für Windows XP
Vom 30.12.2007
Hier beschreiben wir einen Prozess für das
PC Tuning unter Windows XP, der sich stark an die Empfehlungen von Microsoft
anlehnt.
Generell sollte man vor Beginn der
Arbeiten den PC ‚isolieren‘. Damit ist gemeint, dass die Maschine keinerlei
Netzverbindungen mehr hat. Das gilt vor allem, wenn man nicht genau weiss,
welche Historie der PC hat.
Gründe:
 | eine Verbindung in ein LAN kann bei
Virenbefall eine Infektion anderer Clients zur Folge haben |
 | je nachdem, welche Programme laufen,
kann eine Internet-Verbindung zu ungewollt hoher Systemauslastung führen,
ausserdem können aktive Viren weiter Daten übertragen |
Das Motto ist, sich erstmal in Quarantäne
einen Überblick über den Status zu verschaffen. Sollte man spezielle Programme
für das PC Tuning installieren müssen, dann per CD / DVD mit den wichtigsten
Utilities.
Schritt 1:
Den PC auf Virenbefall überprüfen, z.B. mittels Microsoft‘s MRT oder einem
Freeware Anti-Viren-Programm.
Werden tatsächlich Viren gefunden, dann unbedingt die Namen der Schädlinge
notieren. Sollte das System mit einem Virus infiziert sein, der nur durch
Komplettinstallation entfernt werden kann, stellt sich automatisch die Frage, ob
wertvolle Daten auf dem Computer gespeichert sind, die noch gebraucht werden.
Ist dies der Fall, dann bitte die Daten auf CD / DVD sichern, jedoch keine
Programme. Nach einer Neuinstallation eines PC sind die nachfolgenden Schritte
im PC Tuning nicht mehr sinnvoll.
Schritt 2:
Sichern sie alle lokalen Datenträger, z.B. per Microsoft-Backup-Programm (
NTBackup ).
Aufruf über Start-Menü - Zubehör -> Systemprogramme ->
Sicherung
Falls sie eine Windows XP Home Version nutzen, ist NTBackup vermutlich nicht
installiert. Das Programm ist jedoch auf der Installations-DVD vorhanden und
kann jederzeit nachinstalliert werden.
Bei Recovery-Versionen von XP Home wird das Microsoft-Backup-Programm oft nicht
mitgeliegert. Es gibt jedoch vereinzelte Downloads im Internet ( Tipp -
Suchmaschine: NTBackup.msi ).
Schritt 3:
Programme, die nicht mehr benötigt werden, sollten deinstalliert werden. Es ist
empfohlen, dies per Systemsteuerung zu tun, damit alle aktiven Einträge im
System gelöscht werden.
Aufruf über Start-Menü - Systemsteuerung -> Software
Schritt 4:
Bereinigen sie alle lokalen Datenträger.
Aufruf über Start-Menü - Zubehör -> Systemprogramme ->
Datenträgerbereinigung
Schritt 5:
Alle lokalen Datenträger sind anschliessend zu defragmentieren.
Aufruf über Start-Menü - Zubehör -> Systemprogramme ->
Defragmentierung
Schritt 6:
Sollten auf dem PC Netzwerklaufwerke eingerichtet sein, und diese werden nicht
mehr genutzt, dann sollten diese deinstalliert werden.
Dazu Rechtsklick auf den Arbeitsplatz, z.B. im Explorer, und die entsprechende
Option des Kontextmenüs auswählen.
Schritt 7:
Entfernen sie alle Programme aus dem Autostart-Modus, die nicht regelmässig
benutzt werden. Beispielsweise installieren sich viele Media-Player als
Autostart-Programme. Diese könnten jedoch auch rein aus dem Start-Menü heraus
aufgerufen werden, benötigen dann aber mehr Zeit für den Start, sobald sie aus
der Autostart-Liste gelöscht sind.
Microsoft stellt für diese Konfigurationsänderung das Programm Msconfig zur
Verfügung.
Aufruf über Start-Menü - Ausführen -> msconfig ( manuelle
Eingabe in das Dialogfeld )
Bitte beachten, dass in der Karteikarte ‚Systemstart‘ alle Programme gelistet
sind, die geladen werden. Darunter sind auch Systemprogramme wie der Explorer
und diese sollten nicht aus Autostart-Liste entfernt werden.
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